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Windkanal für einen Halbleiterhersteller
Windkanal vor der thermischen Isolierung (Oktober 2007)
Technische Daten: Allgemeines: Bei dem Windkanal handelt es sich um einen Niedergeschwindigkeitswindkanal vom Typ „Göttinger Bauart“ mit offener Meßstrecke (aber mit Meßkammer) und geschlossener Rückführung. Im Windkanal kann eine Strömungsgeschwindigkeit von 0,1 bis ca. 15 m/s stufenlos über eine elektronische Steuerung eingestellt werden. Die Luftströmung wird durch ein einstufiges Hochleistungsradialgebläse erzeugt. Der Niedergeschwindigkeitswindkanal ist aufgrund seiner kompakten Bauweise universell einsetzbar. Er eignet sich nicht nur hervorragend zur qualitativen und quantitativen Strömungsuntersuchung, sondern kann auch ebenfalls zu Ausbildungs- und Forschungszwecken herangezogen werden. Spezifikation: Typ:
Einstufiges, festeingestelltes Hochleistungsradialgebläse mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln.
Die Querkompente der Strömungeschwindigkeit ist mit unseren Mittel nicht meßbar, sie ist aber sehr klein. Die räumliche Konstanz der Strömungsgeschwindigkeit ist im Strömungsprofil homogen. Die zeitliche Konstanz der Strömungsgeschwindigkeit ist in der Turbulenz in Strömungsrichtiung zu verstehen, die ist ja angegeben 0,8 % vom Mittelwert unter 1 m/s, über 1 m/s 0,6 % vom Mittelwert (Schwankung der Geschwindigkeit über die Zeit).
Die Beheizung der Luft erfolgt über einen eingebauten Wärmetauscher und eine Temperiereinheit von Huber, die wir mit anbieten, da wir sie auch in die Steuerung des Windkanals mit einbinden müssen. Als Referenzmeßpunkt für die Temperatur ist der Austrittsstrom der Düse (in der Meßkammer )vorgesehen. Genauigkeit der zu einzustellenden Temperatur: 1°C Die Temperaturstabilität hängt von dem Temperiergerät (Huber) ab. Die Steuerung des Windkanal erfolgt über eine Bediensoftware, die es erlaubt gewisse Geschwindigkeiten mit den entsprechenden Temperaturen anzufahren. (LabView, ausführbare Datei und Sourcecode)
Windkanal nach der Isolierung
Druckwindkanal 6 bar Funktionsweise: Der Windkanal wird vom vorhandenen Drucknetz und einem Druckwächter auf einen statischen Druck von 6 bar absolut „aufgepumpt“. Bedingung: Die beigestellte Luft aus dem Druckluftkreislauf von Schmidt beträgt 20 °C am Eintritt in den Windkanal. Der Antrieb der Luft im Windkanal erfolgt über einen einstufigen druckfesten Radialventilator mit Drehstrommotor. (Drehzahlgenauigkeit 0,1 % / Umdrh.). Die Steuerung hat einen externen Sollwerteingang von 0...10 Volt. Die Drehzahlgenauigkeit liegt bei ca. 0,01 % bei max. Drehzahl. Die Kühlung der Luft, die sich durch die Reibung an den Kanalwänden erwärmt erfolgt über ein strömungsgünstiges Kühlregister. Der Kühlungsvorgang erfolgt vollautomatisch; es wird immer auf eine konstante Temperatur (in der Regel 20 C°) im Kanal geregelt, unabhängig vom eingestellten Volumenstrom. Die Meßstrecken können zum Sensorwechsel drucklos gemacht und entsprechend ausgebaut werden, dies geschieht durch 2 Kugelhahnventile. Der Druck im Kanal bleibt hierbei erhalten. Als Referenz der Geschwindigkeit und des Volumenstroms wird eine hochgenaue Meßturbine mit 1 % Genauigkeit verwendet. Die Meßstrecke wird mit einem LDA vermessen, um die Positionen der Sensoren zu bestimmen und deren Korrekturfaktoren; es sollte möglich sein bis zu 3 Sensoren gleichzeitig zu messen bzw. zu kalibrieren. Es wird eine Meßebene (Sensorenebene) mit dem LDA vermessen. Die Meßebene wird in einem Abstand von 5 mm über Düsenaustrittdurchmesser vermessen bei 1, 3, und 6 bar und Geschwindigkeiten 1, 5, 10, 20, 30 m/s Technische Daten: Düsenaustrittsdurchmesser: ca. 150 mm Düsenaustrittsgeschwindigkeit: 30 m/s (geregelt) Betriebsdruck: 6 bar (geregelt) Betriebstemperatur: 20 C° (geregelt) Antriebsleistung: ca. 15 KW Kühlleistung: ca. 10 KW Turbulenzgrad: ca. 1 % Strömungsart: reproduzierbare genaue Rohrströmung kurz hinter dem Einlauf (Austritt der Düse)
Probeaufbau Westenberg Engineering
LDA Messung Die Messkammer ist mit einem Laser Doppler Anemometer ausgestattet. Es ist möglich 4 Sennsoren simultan zu kalibrieren!
Sichtfenster für LDA Messung
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